Liste der Veröffentlichungen
Pilotprojekte in der Schweiz sowie inzwischen gut etablierte Ansätze im Ausland zeigen, wie Böden konkret und innovativ in die Raumplanung integriert werden können.
Mit unserer Reihe von Praxisblättern «Mit Böden planen – Praxisbeispiele» entdecken Sie inspirierende Projekte und erfahren mehr über die angewandten Ansätze, mit denen Böden in Planungsprozessen besser berücksichtigt werden.
Hinweiskarten zu Bodenfunktionen und Tools für deren Berücksichtigung in der Planung (pdf, 3 MB)
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Der Bodenqualitätsindex (BodenQI) ermöglicht es, Böden in der Raumplanung zu berücksichtigen. Mehrere Regionen in der Schweiz und im Ausland erproben ihn oder haben ihn bereits in ihre Praxis integriert. Dieses Merkblatt definiert die Begriffe Bodenindikatoren, Bodenqualitätsindex und Bodenindexpunkte. Mithilfe einer Übersichtstabelle stellt es zudem verschiedene Methoden zur Bewertung der Bodenqualität gegenüber. Abschliessend verweist es auf weiterführende Quellen zur Vertiefung des Themas.
Faktenblatt «Bodenqualitätsindex: Definitionen und Überblick zu Methoden» (pdf, 1 MB)
In diesem Merkblatt zeigen wir, warum es sich auch für kleinere Gemeinden und Agglomerationen lohnt, mit gesunden Böden zu planen. Denn so lassen sich nicht nur Kosten sparen, sondern auch Sicherheit, Lebensqualität und Klimaresilienz erhöhen. Das Faktenblatt ist ein erstes Ergebnis unseres Projektes «Lebendige Stadtböden». Es widmet sich bewusst dem Thema Prävention, denn der wirksamste und kostengünstigste Weg mit Böden und ihren Funktionen zu planen besteht darin, sie gar nicht erst durch neue Versiegelungen zu verlieren.
Faktenblatt «Versiegelung vermeiden lohnt sich» (pdf, 319 kB)

Infoserie Bodenqualitätsindex – Beispiele aus dem Ausland
Wie viele Länder sieht sich auch die Schweiz mit rapidem Bodenverlust konfrontiert. Die Bodenstrategie Schweiz fordert bis 2050 den Netto-Null Bodenverlust: Der Bodenverbrauch ist auf ein Minimum zu reduzieren und beeinträchtigte Bodenfunktionen (z. B. Regulierung des Wasserhaushalts, Nahrungsmittelproduktion etc.) müssen kompensiert werden. Hier kommt das Instrument des BodenQI ins Spiel. Im Rahmen der Infoserie nehmen wir bereits existierende Methoden und Instrumente unter die Lupe und prüfen eine Übertragung auf den Schweizer Kontext.
Der Bodenverbrauch in der Schweiz liegt ungebremst auf hohem Niveau. Der grösste Treiber für dieser Entwicklung ist der Ausbau von Infrastruktur und Siedlungsgebiet. Regelungen auf Gesetzes- und Verordnungsebene versuchen diesem Trend zwar entgegenzuwirken – haben damit aber bislang nur mässigem Erfolg. Doch welche Rolle könnten marktwirtschaftliche Lenkungsinstrumente wie Standards und Labels dabei spielen? Dieser Frage ist sanu durabilitas auf den Grund gegangen und hat das Potenzial relevanter Standards und Labels für eine nachhaltige Bodennutzung untersucht.
Analyse «Potenzial von Labels und Standards zur Förderung einer nachhaltigen Bodennutzung» inklusive Empfehlungen (pdf, 2.1 MB)
sanu durabilitas zeigt auf, wie wenig nachhaltig die aktuelle Nutzung aus raumplanerischer Sicht ist, wer die relevanten Akteure sind, welche Vorstösse aus der öffentlichen Verwaltung und der Politik kommen und wo schliesslich die Ansätze für eine konkrete Verbesserung der Situation liegen.
durabilitas notes 1 ¦ Wie sich der Bodenverbrauch stoppen lässt (pdf, 3.8 MB)
durabilitas notes 3 ¦ Steuerungsinstrumente der Bodennutzung (pdf, 927 kB)
